KuMo: Neues Forschungsprojekt am Institut für Kreativwirtschaft

Das Institut für Kreativwirtschaft (IKW), welches mit dem Studiengang Wirtschaftsinformatik und digitale Medien verknüpft ist, hat einen neuen Forschungsauftrag erhalten. Unter dem Projektnamen „KuMo“ wird ein Webtool zur Kundenbeobachtung in der Kreativwirtschaft entwickelt. Die ersten Forschungsergebnisse wurden am 5. Februar 2013 auf einem Symposium in Stuttgart präsentiert.

Das Institut für Kreativwirtschaft (IKW) erforscht die ökonomische Bedeutung, die Förderung und die Rahmen- und Erfolgsfaktoren der Kreativwirtschaft sowie die Wechselwirkungen mit anderen Industriezweigen. Zudem strebt das IKW an, den noch ausbaufähigen Bereich der Forschung & Entwicklung in der Kreativbranche zu stärken, um so die gesamte Branche konkurrenz- und zukunftsfähiger zu gestalten. Die Kultur- und Kreativwirtschaft (creative industries) ist ein alternatives Abgrenzungskonzept zur Bündelung und Beschreibung verschiedener Wirtschaftszweige, deren zentraler Faktor der Wertschöpfung in der Kreativität gesehen wird. Klassischerweise wird die Kreativbranche in 11 Teilmärkte unterteilt: Architekturmarkt, Buchmarkt, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Kunstmarkt, Markt für darstellende Künste, Musikwirtschaft, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Software-/Games-Industrie und Werbemarkt.

Aktuelles Forschungsprojekt KuMo

Soziale Medien haben die Kundenkommunikation von Kreativunternehmen verändert. Dies betrifft die Kommunikation mit den Kunden sowie vor allem auch die Kommunikation der Kunden und Interessenten untereinander. Das Forschungsprojekt hat die Zielsetzung, diese bislang wissenschaftlich wenig reflektierten Kommunikationsformen zunächst auf der Basis von Fallstudiendaten zu erfassen und zu systematisieren. Die Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Prototyp-Entwicklung eines Webtools zum Kunden-Monitoring in der Kreativwirtschaft (KuMo), der in den Anwendungsfeldern der Fallstudien exemplarisch erprobt wird. Gefördert wird das Projekt vom Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm (KSF) der MFG Stiftung Baden-Württemberg, das seit 2011 innovative Forschungsarbeiten in den Bereichen der ITK sowie der Kreativwirtschaft an Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg unterstützt.

Präsentation der Ergebnisse auf dem KSF-Symposium

Zukunftsweisende Themen und innovative Ideen rund um Informationstechnologie und Kreativwirtschaft standen im Mittelpunkt, als Wissenschaftler aus dem Karl-Steinbuch-Forschungsprogramm (KSF) am 5. Februar 2013 in der MFG Baden-Württemberg aktuelle Forschungsergebnisse aus ihren Arbeiten vorstellten.  Das KSF-Symposium war für über 60 Teilnehmer – Wissenschaftler von Universitäten und Hochschulen, Wirtschaftsvertretern mit einem Interesse an Forschung und Entwicklung sowie Nachwuchstalente aus Studium und Forschung - ein passendes Ambiente, um neue Einblicke zu bekommen und mit Experten unterschiedlicher Disziplinen über die neuesten Trends zu diskutieren.
Prof. Dr. Martin Engstler (Studiendekan Wirtschaftsinformatik) und Franziska Bendler vom IKW präsentierten erfolgreich im zweiten Panel (Integration und Kommunikation) die ersten Ergebnisse der Forschungsarbeit an KuMo. Eine Beschreibung der anderen Forschungsprojekte (auch aus dem ersten Panel Usability und Sicherheit in der IT-Infrastruktur) finden Sie hier (Link: http://ksf.mfg.de/de/projekte).

Für weitere Informationen können Sie gerne das Team vom IKW direkt ansprechen:

Prof. Dr. Martin Engstler
Telefon: 0711 / 8923-3172
E-Mail: engstler@institut-kreativwirtschaft.de

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